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2.5 Zahnversiegelung

Die Behandlung von Zahnproblemen und Zahnerkrankungen ist wichtig und notwendig. Noch besser ist es aber, wenn Probleme gar nicht erst entstehen. Das versuchen wir in der Prophylaxe zu erreichen.

Die Zähne stehen tägliche vielen Herausforderungen gegenüber. Säuren und Zucker aus Lebensmitteln greifen die Zähne an und sorgen für Zahnbelag, der wiederum den Zahnschmelz angreift. Bakterien lagern sich am Zahnfleisch ab und können dieses bei nicht ausreichender Mundhygiene schädigen.

Mit einer guten zahnärztlichen Prophylaxe – zusätzlich zum regelmäßigen Zähneputzen – können wir die Zähne gegen die täglichen Herausforderungen stärken. Eine dieser sinnvollen Vorsorgemöglichkeiten ist die Zahnversiegelung.

Die Zahnversiegelung kann die Zähne vor allem gegen Karies stärken. Dies ist besonders bei den Kauflächen angeraten, da hier durch natürliche Abnutzung oft tiefe und unebene Furchen entstehen, an die mit der Zahnbürste nur schwer zu gelangen ist. Nahrungsrückstände und Bakterien haben hier leichtes Spiel, können in diesen Zwischenräumen ungehindert haften und so die Entstehung von Karies begünstigen.

Eine Zahnversiegelung jedoch, wie wir Sie in Frankfurt bei Art of Dental Care durchführen, bildet eine zusätzliche, schützende Barriere zwischen dem Zahn und dem schädigenden Einfluss. Auf der Versiegelung haben es Bakterien schwerer, zu haften. Gleichzeitig werden Unebenheiten ausgeglichen, sodass sich auch weniger Nahrungsreste anlagern können.

Allerdings: Die Versiegelung der Zähne ist nur dann sinnvoll, wenn die Zähne noch komplett frei von kariösen Erkrankungen sind. Ansonsten riskieren wir, dass Bakterien unter der Versiegelung eingeschlossen werden.

Der beste Zeitpunkt für diese Vorsorgemaßnahme ist demnach bereits im frühen Kindesalter. Nämlich dann, wenn die bleibenden Zähne nach dem Verlust der Milchzähne vollständig durchgebrochen sind. Um den passenden Moment nicht aus den Augen zu verlieren, sollten Sie mit Ihrem Kind die regelmäßigen Kontrolltermine alle sechs Monate wahrnehmen und so die Chance nutzen, Ihrem Nachwuchs langfristig mehr Schutz vor Karies mit auf den Weg zu geben.

Obwohl die Zahnversiegelung im Kindes- und frühen Jugendalter am besten ist, kann es unter Umständen auch sinnvoll sein, diese im fortgeschrittenen Jugendalter und bei Erwachsenen durchzuführen. In unserer Praxis beraten wir Sie nach eingehender Untersuchung hierzu gerne individuell. Dabei spielen Zustand der Zähne und eventueller Kariesbefall natürlich eine wichtige Rolle für die Erwägung einer Zahnversiegelung.

Wir haben nun schon viel über die positive Wirkung und den richtigen Einsatzzeitpunkt für die Zahnversiegelung gehört. Doch was passiert eigentlich genau bei einer Zahnversiegelung?

Zunächst einmal entscheiden sich die ersten Schritte kaum von einer professionellen Zahnreinigung, denn bevor die Zähne versiegelt werden, müssen diese zunächst absolut sauber sein. Anschließend werden die Zähne leicht angeraut. Dies ist notwendig, damit die Versiegelung anschließend gut halten kann. Ist dies geschehen, kann das Versiegelungsmaterial aufgetragen werden, das anschließend mit einer speziellen Lampe ausgehärtet wird. Damit die Oberfläche sich für Sie angenehm und glatt anfühlt, werden anschließend eventuelle Materialüberschüsse noch entfernt.

Die Prozedur ist komplett schmerzfrei und schonend für die Zähne – gerade deswegen können wir sie auch gut bei Kindern einsetzen. Da sie jedoch mit etwas Zeitaufwand verbunden sind, sollten die Kinder bereits etwas geduldiger sein und in der Lage, für einen gewissen Zeitraum ruhig zu kooperieren. Ob dies bei Ihrem Kind der Fall ist, können wir oft schon während der regelmäßigen Kontrolltermine feststellen.

Einmal aufgetragen kann eine Zahnversiegelung im Idealfall mehrere Jahre halten. Eine Auffrischung ist, sofern notwendig, jederzeit möglich. Auch hierauf würden wir Sie bei Bedarf beim Besuch zu den Kontrollterminen in unserer Praxis ansprechen.